Blogbeitrag vom 22. Juli 2020

TIEFE VORBEUGE STEHEND

Die Vorbeuge-Übung ist eine Asana, die in ihrer vielfachen Wirkungsweise wahrlich VORBEUGEND ist. smile

Alle Variationen der Vorbeugen, ob im Stehen oder Sitzen ausgeführt, beugen den sogenannten Zivilisationskrankheiten vor. Durch zu langes Sitzen, durch einseitige Tätigkeiten, durch zu wenig Bewegung entstehen viele Beschwerden, denen wir mit den Vorbeugen entwirken können.

Haben sich die Menschen früherer Generationen noch regelmäßig bei den alltäglichen Arbeiten bewegt, so müssen heute gezielt Bewegungen ausgeführt werden und das ist ja auch nicht so schlecht, denn die oftmals schwere körperliche Arbeit, die unsere Vorfahren verrichtet haben, war so einseitig und zehrend, dass auch diese oft zu Haltungs- und anderen Gesundheitsbeschwerden geführt haben.

Das schöne Wortspiel Vorbeugen mit Vorbeugen bringt es auf den Punkt. Gezielt und richtig ausgeübt, können die Vorbeugen einige Erleichterung bringen. Die Wirbelsäule wird gedehnt und die Bandscheiben entspannt. Die Organe des Bauchraumes werden "auf den Kopf" gestellt und bewegt. Die Durchblutung des Brustkorbs, des Nackens und des gesamten Kopfes wird erhöht. Der Blutkreislauf wird angeregt.

Verbunden mit einem tiefen und bewussten Atem kann die Vorbeuge noch einiges mehr. Die Organe werden regelrecht massiert und in ihrer Tätigkeit unterstützt. Der tiefe Atem unterstützt die Entspannung des gesamten Nervensystems und aktiviert bei richtiger Ausführung die unteren Energiezentren, die die Kräftigung des Unterbauches und somit die Entlastung des Rückens fördern.

Fangen wir also an!

Stelle dich mit deinen Füßen maximal hüftbreit, die Füße parallel. Atme einige tiefe Atemzüge.

Bringe deine Arme einatmend über die Seiten nach oben und lege die Hände in die Gebetsposition zusammen. Ausatmend senke die Arme und Hände und sammle die Energie in deinem Unterbauch. Atme tief in den Bauch, so dass die Bauchdecke sich leicht hebt, atme aus, ziehe den Bauch ein und hoch und spanne auch die Beckenbodenmuskeln an.

Wenn du dich hier gut eingefunden hast in deinem Atemrhythmus, komme mit geradem Rücken, die Hände nach dem Ausatmen auf deinem Unterbauch, bis zur 90°-Position, so dass dein Oberkörper parallel zum Boden ist. Während dieser halben Vorbeuge halte den Atem und halte die Spannung in Bauch und Beckenboden. Dann löse die Hände bringe sie auf die Matte vor deine Füße mit ein wenig Abstand. Atme den Rest Luft aus und bringe den Kopf so nah zu deinen durchgedrückten Knien, wie es dir möglich ist. Lasse die Fingerkuppen auf der Matte und beuge einatmend die Knie so weit, dass dein Rücken sich hier ganz gerade durchstrecken kann. Der Blick geht dann einmal bis kurz vor deine Hände auf den Boden. Der Bauch liegt auf den Oberschenkeln auf. Ausatmend strecke wieder die Knie so weit wie möglich und komme in die tiefe Vorbeuge, der Kopfscheitel oder die Stirn strebt zu den Knien. Einatmend komme wieder in die beschriebene Position mit gebeugten Knien und gestrecktem Rücken.

Atme sehr tief und lang. Lasse deine Bewegungsabläufe sehr langsam und achtsam geschehen. Gehe nur so weit in die Positionen hinein, wie es dir guttut. Übernimm dich nicht!

Übe 10, 20 Mal oder so oft, wie du magst. Genieße danach im Sitzen oder Liegen die Energetisierung deines Beckenraumes und sämtlicher Organe, die Entspannung deines gesamten Rückens und die Ruhe in deinem Geist.

Ich danke dir von ganzem Herzen und verneige mich vor dir und vor der gesamten Schöpfung. 

 ♥ Namasté Deine ♥ Uma Devi ♥

 

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