Blogbeitrag vom 27. Juni 2020

PRANAYAMA - ZUNGENRÖHRCHENATMUNG - SITALI

In den Online-Kursen wie auch mit den wenigen wieder stattfindenden Live-Stunden haben wir in die vergangenen Woche sehr intensiv Asanas (Yoga-Positionen) und Pranayama (Atemübungen) für unser Kehlchakra praktiziert. Am Ende der Yoga-Stunden haben wir die kühlende Zungenröhrchen-Atmung miteinander geübt. Wir haben dieses Pranayama eingesetzt, weil der kühlende Atemstrom direkt durch die Kehle floss und wir so unser sehr stark aktiviertes und bei einigen physisch fühlbares Kehlchakra zu beruhigen und zu besänftigen.

Sitali, so der Sanskrit-Name für dieses Pranayama, hat sehr weitreichende Wirkungen auf den gesamten Körper. Sitali bedeutet kühlend, beruhigend oder auch harmonisierend. Bei dieser Atempraxis atmen wir –entgegen unserer sonstigen Praxis- durch den Mund ein und durch die Nase aus. Wir formen dazu die Zunge zu einem Röhrchen, schieben sie zwischen die Lippen und ziehen zischend die Luft ein, die unser gesamtes Körpersystem kühlen kann. Sitali wirkt sehr stark auf Beschwerden des Unterbauches sowie der Milz. Vor allem für Kinder ist die Zungenröhrchen-Atmung hilfreich bei Fieber. Aber diese einfache Atemübung wirkt auch Hunger entgegen und harmonisiert den gesamten Körper. Wenn wir zu Entzündungen neigen, oft wütend sind, also zu viel Feuer fühlen, dann hilft uns Sitali, zur Ruhe zu kommen und wieder in unsere Mitte zu finden.

Übungspraxis:
Setze dich entspannt in einen bequemen Sitz deiner Wahl, zB den Halblotos. Setze dich aufrecht und entspanne deinen Körper. Entspanne die Schultern. Atme ein paar Atemzüge tief ein und aus. Werde dir deines Atems gewahr.

Forme dann mit deiner Zunge ein Röhrchen, das du zwischen deine leicht gespitzten Lippen nach vorne schiebst, so dass die Zungenspitze etwas herausschaut. Atme zischend durch das Röhrchen ein. Ziehe die Zunge zurück, schließe den Mund und atme durch die Nase aus. So praktiziere einige Minuten lang weiter. Lass deinen Atem lang und tief werden. Schließe die Augen und konzentriere dich ganz auf deinen Atem.

Nach dieser Pranayama bleibe noch eine Weile sitzen und spüre in dich hinein. Nimm dich wahr, mit allem, das ist.

Hinweis: Man sagt, dass etwa ein Drittel der Menschen genetisch bedingt, das Zungenröhrchen nicht formen können. Solltest du dazu gehören, dann schiebe die Zunge zwischen die Lippen und lasse einen kleinen Spalt für den Einatem. So kannst du diese Übung trotzdem praktizieren und den Nutzen daraus ziehen.

Ich danke dir von Herzen.

 

 ♥ Namasté Deine ♥ Uma Devi ♥

 

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