Blogbeitrag vom 12. Februar 2019

GEHEN IM HIER UND JETZT!

Heute erfühlen wir gemeinsam den Boden unter unseren Füßen, die Erde, die uns trägt und nährt. Wir gehen und sind ganz bewusst in jedem Aufsetzen des Fußes, achtsam im Fühlen, achtsam im Vorgang des Gehens. Wir werden so ganz das Gehen selbst. Gehen darin auf und erkennen einen Teil von uns.

Es geht ja immer nur um das Erkennen in allen Formen von Meditation. So kannst du mit einer Bewegungsmeditation üben, ganz die Bewegung zu werden. Sie wirklich in ihrer Tiefe wahrzunehmen, damit zu verschmelzen und letztlich selbst zu der Bewegung zu werden, die du in diesem Augenblick ausführst und auch bist. Es geht also um das Erkennen des eigentlichen Seins und Tuns.

Du kannst diese Gehmeditation in deiner Wohnung durchführen, in deinem Zimmer oder draußen in der Natur. Du kannst, wenn du die Gehmeditation einmal beherrscht, sogar in der Stadt üben. Alles um dich herum sehr wach wahrnehmen und doch ganz bei dir, in deiner Bewegung, in deinem Tun und Sein verweilen. Der größte Unterschied zu unserem Gehen im Alltag ist der, dass hier das Gehen das Ziel selbst ist und nicht das Ziel am Ende unseres Weges durch das Gehen erst erreicht wird. Du gehst und bist schon in jedem Augenblick am Ziel, du bist in jedem Augenblick im Hier und Jetzt.

Beginne mit dem bewussten aufrechten Stand. Wenn du in deinem Haus, im Raum gehst, gehe auf jeden Fall barfuss. Erfühle mit allen Sinnen die Punkte und Flächen deiner Fußsohlen, die Kontakt mit der Erde haben.

Mache dir einmal deinen Körper bewusst. Wandere mit deiner Aufmerksamkeit langsam hoch von deinen Füßen durch die Beine, zuerst die Unterschenkel, die Knie, die Oberschenkel, dann gehe weiter zu den Hüftgelenken, zum unteren Rücken, gehe hoch durch die Wirbelsäule, erspüre auch die Seiten des Rückens bis in die Schulterblätter, spüre deine Schultern, die Arme, die Hände, die Finger. Gehe zurück zu den Schultern, durch den Nacken hoch in den Hinterkopf, zur Krone des Kopfes, über die Stirn, das Gesicht und weiter herunter zum Hals, zum Brustkorb, zum Bauch und zum Beckenraum. Von dort wandere wieder durch die Beine in deine Füße und nimm nochmals die Verbindung zur Erde wahr.

Nun beginne langsam zu gehen, setze einen Fuß vor den anderen in  bewussten Schritten, die Füße abrollend und erfühle bei jedem Schritt die neue Verbindung zur Erde in deinen Fußsohlen. Gehe so einfach weiter und weiter. Schritt für Schritt. Genieße den Kontakt zur Erde und erspüre immer mehr deine tiefen Wurzeln, sei gewiss, dass die Erde dich sicher und wohlbehütet trägt und nährt.

Lass‘ deinen Atem ganz sanft fließen und verbinde, wenn du magst und kannst, Atem und Gehen miteinander, indem du bei jedem Schritt, wenn du einen Fuß langsam hebst, tief einatmest und wenn du deinen Fuß wieder langsam von der Ferse bis zur Fußspitze auf die Erde setzt, dabei lang und tief ausatmest. Lass‘ so deine Füße immer tiefer in die Erde sinken. Übergib immer mehr dein Gewicht der Erde und erfahre den Austausch. Du nimmst und gibst gleichzeitig. Gibst der Erde und nimmst von ihr. Gehe so einige Minuten.

Fühle den Frieden in dir, und vielleicht auch Freude und stilles Glück. Setze dich nach deiner Gehmeditation für ein paar Minuten in einen bequemen Sitz und spüre nach.

Ich danke dir und wünsche dir viel Freude beim bewussten Gehen auf Mutter Erde. Namasté

 

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